Berliner Boersenzeitung - Zahl der Toten nach Erdbeben in Myanmar auf mehr als 2000 gestiegen

EUR -
AED 4.081604
AFN 79.563642
ALL 99.812145
AMD 434.84896
ANG 1.989345
AOA 1013.447867
ARS 1193.383186
AUD 1.744564
AWG 2.003004
AZN 1.890005
BAM 1.966501
BBD 2.243423
BDT 135.004588
BGN 1.958869
BHD 0.418844
BIF 3301.942553
BMD 1.111237
BND 1.484658
BOB 7.677951
BRL 6.22326
BSD 1.111106
BTN 94.848677
BWP 15.3769
BYN 3.636101
BYR 21780.242308
BZD 2.231863
CAD 1.559882
CDF 3190.361307
CHF 0.950999
CLF 0.027527
CLP 1056.44229
CNY 8.07658
CNH 8.091666
COP 4604.554359
CRC 559.82541
CUC 1.111237
CUP 29.447777
CVE 110.871305
CZK 25.010637
DJF 197.875381
DKK 7.461944
DOP 70.170787
DZD 147.60784
EGP 56.210775
ERN 16.668553
ETB 146.27175
FJD 2.586792
FKP 0.85645
GBP 0.844662
GEL 3.066512
GGP 0.85645
GHS 17.222949
GIP 0.85645
GMD 80.206966
GNF 9613.066565
GTQ 8.555771
GYD 233.136742
HKD 8.641418
HNL 28.44534
HRK 7.536075
HTG 144.440847
HUF 408.670727
IDR 18576.176581
ILS 4.116005
IMP 0.85645
INR 94.958525
IQD 1453.289909
IRR 46783.26768
ISK 147.134182
JEP 0.85645
JMD 173.141401
JOD 0.787902
JPY 161.59107
KES 143.60963
KGS 96.332741
KHR 4444.695067
KMF 503.003747
KPW 1000.173219
KRW 1624.972291
KWD 0.342621
KYD 0.924089
KZT 558.781461
LAK 24078.816851
LBP 99526.686795
LKR 327.274549
LRD 222.238875
LSL 20.849966
LTL 3.281194
LVL 0.672176
LYD 5.367498
MAD 10.655682
MDL 19.85994
MGA 5126.081933
MKD 63.207503
MMK 2332.990606
MNT 3882.0596
MOP 8.908036
MRU 44.233281
MUR 50.85395
MVR 17.159667
MWK 1926.928267
MXN 22.139739
MYR 4.949173
MZN 70.995904
NAD 20.849966
NGN 1705.914714
NIO 40.889655
NOK 11.429291
NPR 152.004858
NZD 1.903422
OMR 0.427798
PAB 1.111237
PEN 4.082878
PGK 4.540479
PHP 63.438506
PKR 311.277822
PLN 4.262878
PYG 8858.497684
QAR 4.045257
RON 5.089707
RSD 119.812316
RUB 93.613392
RWF 1578.542655
SAR 4.167114
SBD 9.44502
SCR 16.073363
SDG 666.707488
SEK 10.767296
SGD 1.4913
SHP 0.873258
SLE 25.369982
SLL 23302.082381
SOS 633.960021
SRD 40.69424
STD 23000.359268
SVC 9.723545
SYP 14449.081086
SZL 20.849966
THB 37.903158
TJS 12.119875
TMT 3.886702
TND 3.437646
TOP 2.676533
TRY 42.175555
TTD 7.514151
TWD 36.807417
TZS 2940.966644
UAH 45.92151
UGX 4051.406185
USD 1.111237
UYU 46.943979
UZS 14380.794818
VES 77.573106
VND 28524.127159
VUV 137.314864
WST 3.147948
XAF 670.671663
XAG 0.034304
XAU 0.000356
XCD 3.008443
XDR 0.836646
XOF 670.671663
XPF 119.331742
YER 273.259356
ZAR 20.840027
ZMK 10002.46437
ZMW 31.152221
ZWL 357.817813
  • DAX

    -673.4500

    21717.39

    -3.1%

  • Euro STOXX 50

    -190.6700

    5113.28

    -3.73%

  • Goldpreis

    -12.0000

    3127.9

    -0.38%

  • SDAX

    -386.0200

    14927.42

    -2.59%

  • MDAX

    -619.7800

    26874.62

    -2.31%

  • TecDAX

    -138.7500

    3474.97

    -3.99%

  • EUR/USD

    0.0205

    1.104

    +1.86%

Zahl der Toten nach Erdbeben in Myanmar auf mehr als 2000 gestiegen
Zahl der Toten nach Erdbeben in Myanmar auf mehr als 2000 gestiegen / Foto: Sai Aung MAIN - AFP

Zahl der Toten nach Erdbeben in Myanmar auf mehr als 2000 gestiegen

In Myanmar ist Zahl der Toten nach dem verheerenden Erdbeben auf mehr als 2000 gestiegen. Wie die Militärjunta am Montag mitteilte, wurden inzwischen 2056 Tote und mehr als 3900 Verletzte gezählt. Drei Tage nach der Katastrophe gab es zudem kaum noch Hoffnung, noch Überlebende in den Trümmern zu finden. Temperaturen von um die 40 Grad erschwerten die Suche nach Verschütteten und setzten auch den vielfach noch auf Hilfe wartenden Überlebenden zu.

Textgröße:

Die in dem südostasiatischen Land herrschende Militärjunta rief am Montag eine einwöchige Staatstrauer aus. Aus "Anteilnahme" für die Opfer würden alle Flaggen bis zum 6. April auf Halbmast gesetzt, erklärte die Junta. Am Dienstag soll zudem eine landesweite Schweigeminute abgehalten werden.

In Mandalay, der nahe dem Epizentrum des Bebens gelegenen zweitgrößten Stadt Myanmars, arbeiteten die Rettungskräfte unter besonders schwierigen Bedingungen. Die Hitze beschleunigte die Verwesung der Leichen, was auch die Identifizierung erschweren könnte.

Die Muslime im Land begingen das Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan wie einen Trauertag. Vor einer zerstörten Moschee in Mandalay versammelten sich hunderte Gläubige im Freien. "Die Lage ist so schlimm, dass man es kaum in Worte fassen kann", sagte der Moschee-Verwalter Aung Myint Hussein.

Viele Menschen schliefen auch auf der Straße - aus Angst vor Nachbeben oder weil ihre Häuser zerstört wurden. Einige schliefen in Zelten, andere lagen auf Decken mitten auf der Straße, darunter auch kleine Kinder. Auch das größte Krankenhaus in Mandalay, eine Klinik mit tausend Betten, wurde evakuiert. Hunderte Patienten wurden im Freien behandelt, unter anderem auf dem Krankenhausparkplatz. Mit einer Plastikplane wurden sie vor der gleißenden Sonne geschützt, Angehörige fächelten den Kranken und Verletzten mit Bambusfächern Luft zu.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rief die höchste Notfallstufe aus und warnte vor einem erhöhten Krankheitsrisiko in dem südostasiatischen Bürgerkriegsland. Es würden dringend acht Millionen Dollar (7,4 Millionen Euro) benötigt, um Menschenleben zu retten und innerhalb der kommenden 30 Tage Krankheitsausbrüche zu verhindern, erklärte die WHO.

Der Chef von Myanmars Militärregierung, Min Aung Hlaing, hatte zuvor in einem ungewöhnlichen Schritt um internationale Hilfe gebeten. Angesichts des Ausmaßes der Zerstörung solle "jedes Land, jede Organisation" helfen. In der Vergangenheit hatten Militärregierungen in Myanmar internationale Hilfe selbst bei großen Naturkatastrophen abgelehnt. Erste Hilfslieferungen aus dem Ausland trafen bereits ein.

Der Bundesregierung wurden über die UNO Hilfeersuchen übermittelt, wie eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums in Berlin sagte. Dabei handele es sich unter anderem um Listen mit benötigtem Material, die nun zusammen mit dem Auswärtigen Amt geprüft würden.

Myanmar war am Freitag von einem schweren Erdbeben der Stärke 7,7 getroffen worden. Etwa 270 Menschen galten nach Angaben der Junta am Montag offiziell noch als vermisst. Das ganze Ausmaß der Schäden ist aber immer noch völlig unklar, die Opferzahl könnte noch deutlich steigen.

Tote und Verletzte gab es auch im Nachbarland Thailand. In der hunderte Kilometer vom Epizentrum entfernten Hauptstadt Bangkok gab es mindestens 19 Tote, als ein noch im Bau befindliches 30-stöckigen Hochhaus einstürzte. Die thailänische Regierung ordnete eine Untersuchung an, um die Ursachen für den Einsturz aufzuklären. Zahlreiche andere Hochhäuser in Bangkoks . Bangkoks Gouverneur Chadchart Sittipunt sagte am Montag, nur zwei Gebäude seien weiterhin gesperrt.

(Y.Berger--BBZ)