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Fünf Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Myanmar ist ein Mann lebend aus den Trümmern geborgen worden. Der 26-Jährige sei kurz nach Mitternacht (Ortszeit) von einem Team aus türkischen und einheimischen Rettungskräften aus den Trümmern eines Hotels in der Hauptstadt Naypyidaw befreit worden, teilten die Feuerwehr und die regierende Junta des südostasiatischen Landes am Mittwoch mit. Bei dem Mann handelte es sich demnach um einen Hotelmitarbeiter.
Das Erdbeben der Stärke 7,7 hatte sich am Freitag 16 Kilometer nordwestlich der myanmarischen Stadt Sagaing ereignet. Nach offiziellen Angaben kamen dabei mehr als 2700 Menschen ums Leben. Die tatsächliche Opferzahl dürfte aber deutlich höher liegen.
Rettungskräfte versuchen nach wie vor, Überlebende zu finden und zu bergen. Die Hoffnungen schwinden aber mit jedem Tag. Auch im Nachbarland Thailand hatte das Beben Verwüstungen angerichtet. In der Hauptstadt Bangkok stürzte ein 30-stöckiges, in Bau befindliches Hochhaus ein. Dort wurden inzwischen 22 Tote geborgen, mehr als 70 Menschen gelten noch als vermisst.
(P.Werner--BBZ)