Berliner Boersenzeitung - Starmer ruft bei Grenzsicherheitsgipfel zu gemeinsamem Kampf gegen Schleuser auf

EUR -
AED 4.058861
AFN 79.00939
ALL 100.974115
AMD 432.428841
ANG 1.978272
AOA 1012.226903
ARS 1187.175542
AUD 1.746247
AWG 1.989093
AZN 1.880658
BAM 1.955555
BBD 2.230936
BDT 134.253157
BGN 1.961155
BHD 0.416501
BIF 3233.933929
BMD 1.105052
BND 1.476395
BOB 7.635216
BRL 6.22166
BSD 1.104922
BTN 94.320752
BWP 15.291313
BYN 3.615862
BYR 21659.014183
BZD 2.21944
CAD 1.557267
CDF 3174.813796
CHF 0.948906
CLF 0.027344
CLP 1049.313151
CNY 8.04649
CNH 8.045113
COP 4594.816202
CRC 556.70944
CUC 1.105052
CUP 29.283871
CVE 112.770562
CZK 25.066442
DJF 196.389745
DKK 7.461707
DOP 69.722659
DZD 147.098993
EGP 55.907594
ERN 16.575776
ETB 143.327454
FJD 2.558089
FKP 0.851683
GBP 0.84348
GEL 3.03928
GGP 0.851683
GHS 17.126209
GIP 0.851683
GMD 79.038116
GNF 9565.328108
GTQ 8.528775
GYD 231.185971
HKD 8.594706
HNL 28.454863
HRK 7.535013
HTG 144.592937
HUF 403.023747
IDR 18503.759939
ILS 4.091458
IMP 0.851683
INR 94.240526
IQD 1447.617785
IRR 46522.678492
ISK 144.496316
JEP 0.851683
JMD 174.064284
JOD 0.78337
JPY 161.413849
KES 143.105696
KGS 95.820807
KHR 4378.215228
KMF 497.835829
KPW 994.606287
KRW 1604.170297
KWD 0.339991
KYD 0.920697
KZT 553.85779
LAK 23935.420889
LBP 98957.383642
LKR 328.13362
LRD 220.468539
LSL 20.742047
LTL 3.262931
LVL 0.668435
LYD 5.331868
MAD 10.528378
MDL 19.731371
MGA 5149.541261
MKD 61.535097
MMK 2320.005256
MNT 3860.452182
MOP 8.85349
MRU 44.03655
MUR 50.136283
MVR 17.01675
MWK 1917.81618
MXN 22.028877
MYR 4.908663
MZN 70.623996
NAD 20.741992
NGN 1698.464547
NIO 40.63829
NOK 11.411316
NPR 150.915734
NZD 1.907507
OMR 0.425441
PAB 1.105042
PEN 4.053881
PGK 4.462231
PHP 62.976871
PKR 310.076942
PLN 4.224782
PYG 8865.486845
QAR 4.023506
RON 4.976928
RSD 117.175185
RUB 92.679685
RWF 1564.75327
SAR 4.145948
SBD 9.189977
SCR 15.804025
SDG 663.580778
SEK 10.793926
SGD 1.47491
SHP 0.868397
SLE 25.140064
SLL 23172.383743
SOS 631.535286
SRD 40.389667
STD 22872.340011
SVC 9.669003
SYP 14368.657968
SZL 20.742014
THB 37.804042
TJS 12.028089
TMT 3.867681
TND 3.422898
TOP 2.588144
TRY 42.003353
TTD 7.491436
TWD 36.52305
TZS 2939.437693
UAH 45.620592
UGX 4026.621699
USD 1.105052
UYU 46.678669
UZS 14299.369301
VES 77.532105
VND 28515.860255
VUV 136.550574
WST 3.130427
XAF 655.747375
XAG 0.03469
XAU 0.000355
XCD 2.986458
XDR 0.827829
XOF 664.684031
XPF 119.331742
YER 271.455853
ZAR 20.722265
ZMK 9946.780419
ZMW 30.691827
ZWL 355.826211
  • Euro STOXX 50

    -190.6700

    5113.28

    -3.73%

  • DAX

    -673.4500

    21717.39

    -3.1%

  • MDAX

    -619.7800

    26874.62

    -2.31%

  • TecDAX

    -138.7500

    3474.97

    -3.99%

  • Goldpreis

    16.6000

    3138.3

    +0.53%

  • SDAX

    -386.0200

    14927.42

    -2.59%

  • EUR/USD

    0.0238

    1.1073

    +2.15%

Starmer ruft bei Grenzsicherheitsgipfel zu gemeinsamem Kampf gegen Schleuser auf
Starmer ruft bei Grenzsicherheitsgipfel zu gemeinsamem Kampf gegen Schleuser auf / Foto: Stefan Rousseau - POOL/AFP

Starmer ruft bei Grenzsicherheitsgipfel zu gemeinsamem Kampf gegen Schleuser auf

Der britische Premierminister Keir Starmer hat die Teilnehmer eines von ihm einberufenen internationalen Grenzsicherheitstreffens zur Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Schleuserkriminalität aufgerufen. "Die Wahrheit ist, dass wir diese Banden nur dann ein- und für alle Mal zerschlagen können, wenn wir zusammenarbeiten", sagte Starmer am Montag zum Auftakt der zweitägigen Konferenz. An dem Treffen nehmen Vertreter aus mehr als 40 Ländern teil, darunter auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD).

Textgröße:

"Dieser abscheuliche Handel nutzt die Risse zwischen unseren Institutionen aus und profitiert von unserer Unfähigkeit, auf politischer Ebene zusammenzukommen", sagte Starmer in London weiter. Ressourcen und Informationen müssten geteilt werden und Regierungen müssten "das Problem auf jeder Etappe der Schlepperrouten angehen", forderte der britische Premier. Die Augen vor dem Problem zu verschließen sei weder "fortschrittlich noch einfühlend".

Das britische Innenministerium bezeichnete die Zusammenkunft als die erste große internationale Konferenz in Großbritannien, "die sich mit der globalen Krise der illegalen Migration befasst". Dem Ministerium zufolge sollte bei dem Gipfel unter anderem über die von Schleuserbanden genutzte Ausrüstung, über Infrastruktur und gefälschte Dokumente diskutiert werden. Zudem solle erörtert werden, auf welchen Wegen Migranten und Schleuser im Internet zueinander Kontakt aufnehmen und wie dies unterbunden werden kann.

Auch Vertreter aus Herkunftsländern von Migranten, etwa Vietnam oder Irak, sowie aus Durchreiseländern, etwa den Balkanstaaten, nehmen an der Konferenz in London teil. Neben den britischen Strafverfolgungsbehörden sind auch Vertreter von Interpol, Europol und Afripol in London anwesend.

Starmers Konferenz baut auf einem Abkommen auf, das Großbritannien, Belgien, Deutschland, Frankreich und die Niederlande im Dezember unterzeichneten hatten und das eine engere Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der irregulären Migration vorsieht.

Die Ermittlungsbehörden erhöhten international den Druck auf Schleuser-Strukturen, erklärte Faeser bei dem Treffen. Sie rief dazu auf, Informationen "noch enger" auszutauschen, "um die gesamte Logistikkette hinter den Schleusungen aufzudecken und zu zerschlagen". Dafür bräuchten die Sicherheitsbehörden die nötigen technischen und rechtlichen Voraussetzungen. "Wir müssen das brutale Geschäft der Schleuserbanden stoppen", forderte Faeser. "Hier geht es um schwere und organisierte Kriminalität und um gefährliche, oftmals bewaffnete Tätergruppen."

Die Schleuserbekämpfung erfolge verstärtkt auch im Internet, erklärte die Ministerin. "Wir gehen gegen die Social Media-Angebote der Schleuserbanden vor. Hier wird Werbung gemacht für schwere Straftaten. Das muss durch die Plattformen gelöscht werden".

Deutschland habe "wesentliche Ermittlungserfolge" erzielt, betonte Faeser. In den vergangenen anderthalb Jahren seien allein durch die Binnengrenzkontrollen mehr als 2000 Schleuser festgenommen worden. Die Bundespolizei führe zahlreiche Ermittlungsverfahren gegen internationale Schleuserbanden, um diese zu zerschlagen. Die Zahl der festgestellten geschleusten Menschen sei von 2023 bis 2024 von etwa 40.000 auf rund 10.000 zurückgegangen.

Starmer erklärte, seit der Übernahme seiner Labour-Regierung in Großbritannien seien mehr als 24.000 Menschen ohne Bleiberecht zurückgeschickt worden. Gleichzeitig erreichte die Zahl der über den Ärmelkanal auf der Insel ankommenden Flüchtlinge in der vergangenen Woche mit mehr als 6600 einen neuen Rekordwert.

Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni lobte in einer Videobotschaft ihr Asyl-Modell, bei dem Asylverfahren ins Nicht-EU-Land Albanien auslagert werden sollen. Zunächst hätten andere Länder die Pläne kritisiert, sagte Meloni. Es gebe jedoch zunehmend Zustimmung. Italienische Richter hatten die Pläne allerdings gestoppt.

(B.Hartmann--BBZ)